Dünger ist nicht gleich Dünger.

Welchen Dünger man am besten verwendet und wie man richtig düngt, ist gar nicht so einfach, wie man denkt. Es kommt nämlich auf die Pflanzen und ihre Bedürfnisse an. Für die meisten Pflanzen ist ein biologischer Dünger wie Kompost, Hornspäne, Pflanzenjauche oder ein Flüssigdünger die beste Wahl.

Kompost und Hornspäne gebt ihr am besten mit ins Beet, wenn ihr im Frühjahr eure Beete vorbereitet. Mit der Pflanzenjauche oder dem biologischen Flüssigdünger düngt ihr dann während der Saison.

Ich kompostiere alles, was bei mir im Garten an pflanzlichem Abfall anfällt, und habe somit auch immer frischen Dünger für meine Beete. Die Pflanzenjauche stelle ich aus meinen pflanzlichen Küchenabfällen her und verdünne diese etwa im Verhältnis 1:10 mit Wasser.

Das Gleiche mache ich auch mit dem Flüssigdünger.

Aber woher weiß man, welche Pflanze wie viel Dünger benötigt?

Dazu muss man zwischen Starkzehrern, Mittelzehrern und Schwachzehrern unterscheiden.

Starkzehrer sind z. B. Tomaten, Zucchini, Kohl, Gurken, Kürbis oder Auberginen.

Mittelzehrer sind z. B. Möhren, Kohlrabi oder Salat.

Schwachzehrer sind z. B. Radieschen, Erbsen, Bohnen und Kräuter.

Während Schwachzehrer mit wenig Dünger klarkommen, müsst ihr bei Starkzehrern mindestens alle zwei Wochen in der Wachstumsphase düngen.

Also eigentlich ist das alles kein Hexenwerk. 

Viel Spaß in eurem Garten und bis bald.


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